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 BOKO BOKO 14.04.2004 (14:33 Uhr) Iris
BOKO BOKO

Jetzt hab ich mir das Boko Boko auch mal angeschaut. Es stimmt tatsächlich der Park ist wunderschön das Restaurant spitze. Es gibt jedoch einen Punkt der mich sehr gestört hat und das ist folgender.

Bekannte von mir sind an die Südküste gefahren um mich zu besuchen und eben das obengenannte Paradies anzusehen. Als wir im Boko Boko angekommen sind haben wir uns entschlossen den Schlangenpark anzusehen. Das war der Fehler der uns unterlaufen ist.

Wir hatten einen Chauffeur bei uns und denn wollten wir auch mitnehmen. In allen anderen Orten kommt der Driver gratis rein und das sogar im Haller Park, aber beim Boko Boko soll er bezahlen und zwar den selben horrenden Preis von Ksh. 350. (selbstverständlich alles ohne eine Quittung) Ich wollte gleich rechts umkehrt machen, da hat der Kassierer sich entschlossen ihn doch noch gratis reinzulassen, weil er gemerkt hat das wir es wirklich ernst meinen und das Geld zurück wollen. Das war schon mal der erste Streich und der zweite folgt sogleich.

Die Führung ist los gegangen aber wie?  Der "sogenannte" Führer (soeben noch Kassier) hat doch tatsächlich nur mit unserem Driver gesprochen und das in Swahili. SUPER!!! Wir verstehen ja schon einiges aber da wir bezahlende Gäste sind wäre es für uns doch sehr angenehm wenn es in einer Sprache erklärt werden kann derer alle mächtig sind. Nach relativ giftiger Intervention meines Bekannten (bei der netten Aufforderung hat er nicht reagiert) hat er dann auch tatsächlich ins Englisch gewechselt. Es wäre wahrscheinlich besser gewesen wenn er bei Swahili geblieben währ, denn so einen Schrott und unqualifizierten misst über die Schlangen und die anderen Tiere die da leben hab ich echt noch selten gehört. (Führung dauerte ganze 20 Minuten)

Kann ja sein das er "Neulinge" damit beeindrucken kann aber sicher nicht die alten Hasen die schon seit über 20 Jahren nach Kenya reisen und sich in der Tierwelt nicht auf dem Glatteis befinden.

Es wäre doch schön wenn man kompetente Auskünfte und Informationen über die in Kenya lebenden Tiere bekommen könnte und nicht auf Ammenmärchen zurückgegriffen wird.


 Re: BOKO BOKO 14.04.2004 (20:48 Uhr) bibimalaika
> jambo iris
leider haben wir dort auch nichts schönes erlebt ,ich habe das gefühl da will sich jemand bereichern ohne das die besitzer wissen was dort läuft .wir wollten nur etwas trinken ,sollten dafür aber 350ksh eintritt zahlen ,als wir dieses ablehnten war er sehr böse und hat doch tatsächlich von uns verlangt wir sollten mit geschlossenen augen den weg gehen weil man die schildkröte sehen konnte !!
gruß bibimalaika
(www.bibimalaika.de )

>
>
 Re: BOKO BOKO 15.04.2004 (21:13 Uhr) bwananyoka
Jambo,

gerade bin ich aus Ägypten zurückgekehrt, da finde ich diese Nachrichten. Da ich an der Planung und dem Aufbau des Kijiji Reptilien Parks massgeblich beteiligt war und bin möchte ich versuchen etwas Licht in die Sache zu bringen.

Natürlich ist es nicht üblich das Einheimische den Eintrittspreis für Touristen bezahlen! Noch weniger ist es üblich das Gäste die das Restaurant "Boko Boko Le Coco de Mer" besuchen wollen dafür Eintritt bezahlen!

Die Chefin und Besitzerin des Boko Boko, ist die Einheimische Yolanda Firth, meist liebevoll und ehrfürchtig Mama Yolanda genannt. In Fällen wie den oben aufgeführten, ist man gut beraten nach Mama Yolanda zu fragen. Wie von Zauberhand kehrt dann schnell wieder Ordnung ein.

Es ist nicht leicht in Kenya fachkundiges Personal zu bekommen welches mit Schlangen und Krokodilen umgehen kann, in der Regel stehen aber ein oder zwei Einheimische Keeper zur Verfügung die die Gäste durch den kleinen Park führen.
Natürlich nutzt hin und wieder auch mal einer der Gärtner die Gelegenheit Gäste durch den Park zu führen und natürlich kommt niemals alles Eintrittsgeld auch bei Mama Yolanda an. Yolanda weis das und ich weis das, wie wir es ändern können wissen wir allerdings nicht. Das Geld was ankommt wird zur Versorgung der Tiere und zum Ausbau des Parks verwand.

Yolanda selber hegt eine tiefe Synpathie für die Reptilien hat aber auch nur wenig Fachwissen, ich selber bin nur zwei bis dreimal im Jahr in Kenya und versuche einen gewissen Standart im Park zu halten.

Als ich 1998 den kleinen Park und die Anlage entdeckte gab es ein paar kleine Freianlagen und Drahtkäfige, gehaltene Tiere sah ich selten im nächsten Jahr wieder. Ein Zustand wie in vielen inzwischen verbotenen Reptilien Parks in Kenya.

Nun haben wir Terrarien mit Glasfront, einen kleinen Banda mit schriftlichen Informationen und Bildern über Reptilien, eines der grössten Pythonfreigehege in Kenya und von einigen Arten sogar hin und wieder Nachwuchs.

Natürlich werden wir vermutlich niemals europäischen Zoostandart erreichen, vermutlich wird immer mal wieder ein Besucher enttäuscht über seine Führung sein (weil`s evtl. der Gärtner war)aber dennoch haben wir für einen kleine private Anlage einiges erreicht.

Ich persönlich finde im Moment einen Besuch im Kijiji Reptilien Park lohnenswerter als im (finanziell ganz anders da stehenden) Reptilien Park des Haller Parks.

Nebenbei bemerkt, habe ich auch umgekehrte Dinge Erlebt. Ein Taxifahrer der behaubtete ein guter Freund Yolandas zu sein und sich und seine drei Fahrgäste 1,5 Stunden von mir durch die Anlage führen lies ohne zu bezahlen, weil er dies ja später bei Yolanda machen wollte. Was natürlich nie geschah. Oder eine Familie die Ihr Geld vergessen hatte und nach meiner Führung nur kurz zum Hotel zurück wollte und nie wieder gesehen wurde, Animateure und Taxifahrer die 50% Kommission fordern und und und.....

Trotzdem möchte ich mich im Namen des Boko Boko für die geschenen Dinge Entschuldigen, wir werden weiter daran arbeiten etwas besser zu werden und machen weiter wie immer in Afrika: "Ein Schritt vorwärts und zwei zurück!!"

Spätestens im Oktober gibt es wieder mindestens 1 Stündige fachlich gute Führungen von mir persönlich.

kwaheri ya kuonana

Jörg Reinecke
bwananyoka
 Re: BOKO BOKO 16.04.2004 (10:05 Uhr) bljambo
Jambo Rafikis,
wir waren des öfteren im BokoBoko, haben uns den Park angeschaut und dort gegessen und getrunken. Haben nur beim erstenmal Eintritt bezahlt und durften dann immer umsonst in den Park, seit ein paar Jahren. Für unseren Fahrer haben wir nicht bezahlen müssen. Die Führung durch den Park war toll...er ist auch in das Python- Freigehege gesprungen, nahm sich die Schlange und legte sie meiner Frau auf die Schultern. Unser Freund und Fahrer lief schnell weg :-) Es war alles wunderschön. Ich behaupte mal, wie man in den Wald ruft, so schallt es auch hinaus...in dem Sinne
Kwaheri
Bernd
 Re: BOKO BOKO 16.04.2004 (10:24 Uhr) Iris
Es war alles wunderschön. Ich behaupte
mal, wie man in den Wald ruft, so schallt es auch
hinaus...in dem Sinne

also lieber bernd
das kann ich so nicht auf mir sitzen lassen.
ich kenne das bokoboko auch schon einige jahre und finde ja auch das es ein kleines paradies ist und das essen super habe auch schon einige leute dahin geschickt.

das einzige was ich angeprangert hab ist wirklich die unqualifizierte führung und die preise. ansonsten habe ich nichts zu meckern. ist es falsch wenn man freundlich darum bittet die führung doch in einer sprache zu veranstalten die alle verstehen? nein, das ist mein gutes recht als kunde. wenn jedoch die freundliche anfrage ignoriert wird, dass man sich dan in einem anderen tonfall verständigt ist auch klar oder würdest du ignoranz akzeptieren?
kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen!

ich werde auch weiterhin ins boko boko gehn nur eben nicht mehr an einer führung teilnehmen auch nicht mit bekannten die noch nie da waren ausser jörg wird da sein.
in dem sinne schönes wochenende
iris

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