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 Die Gesegnete spielt wieder verrückt 09.10.2002 (10:38 Uhr) bljambo
KENIA

Die Gesegnete spielt wieder verrückt

Die Löwin "Kamuniak" hat erneut ganz besondere Muttergefühle bewiesen. Sie "adoptierte" im Samburu-Nationalpark in Kenia schon zum fünften Mal ein neugeborenes Antilopen-Kalb anstatt es zu fressen.


DPA

Löwen können auch anders


Nairobi - Wildhüter entdeckten das ungleiche Paar. "Sie hat das Kalb wohl gestern angenommen, sie sind in friedlicher Eintracht beieinander," sagte ein Ranger in dem im Norden Kenias gelegenen Nationalpark. "Kamuniak", was in der Samburu-Sprache "Die Gesegnete" bedeutet, hat sich seit Beginn des Jahres immer wieder Antilopen-Kälbern angenommen. Jedes Mal versuchte die Löwin, ihre Schützlinge vor anderen Raubtieren zu bewahren.
"Kamuniak" gestattete sogar den leiblichen Antilopen-Müttern, ihre Kälber zu säugen. Mit ihrer Hilfe konnten die Kälber schließlich der ungewöhnlichen Fürsorge der Löwin "entkommen" und wurden von Wildhütern gerettet. Aber es gab nicht immer ein Happy-End: Ein Kalb wurde von einem männlichen Löwen gerissen und gefressen - während "Kamuniak" schlief.

 Re: Die Gesegnete spielt wieder verrückt 14.10.2002 (11:03 Uhr) bljambo
KENIA

Die Gesegnete fraß ihr Adoptivkind auf

Die Löwin "Kamuniak" ist immer für eine Überraschung gut. Knapp eine Woche, nachdem sie ein Antilopenbaby "adoptierte", überlegte es sich "die Gesegnete" anders - und fraß ihren Schützling auf.


DPA

"Kamuniak" mit einem Antilopenbaby


Nairobi - Das Antilopenbaby sei bereits am Donnerstag im Samburu-Nationalpark in Zentralkenia verhungert und dann von der Löwin verspeist worden, berichtete der Wildhüter James Lesuyai. Bislang hatte "Kamuniak" ihre Beute immer vor anderen Feinden verteidigt. Nur ihr erster Schützling war einem anderen Löwen zum Opfer gefallen. Allerdings hatten entweder die Antilopen-Mütter oder Wildhüter die übrigen Babys aus der "Obhut" der Raubkatze gerettet, um sie vor dem Hungertod zu bewahren.
Für die Kenianischen Wildschutzbehörden (KWS) ist der Beschützerinstinkt der Löwin gegenüber den Oryx-Antilopen, die eigentlich ihre Beute sind, ein Rätsel. Die 15 Jahre alte Raubkatze lebe allein und halte sich häufig in der Nähe von Oryx- Gruppen auf, ohne sie jemals anzugreifen. "Passt eine Oryx-Mutter mal nicht auf, wird Kamuniak zur Kindesentführerin", hatte der Wildhüter Lesuyai nach der fünften Adoption gesagt. Niemand wisse, warum sie es ausschließlich auf Oryx-Antilopen abgesehen habe.

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