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 Neues zur Malariaforschung 29.06.2003 (16:18 Uhr) CrazyTwins
    New York, 26. Jun (Reuters) - In klinischen Tests eines
kombinierten Malaria-Präparates des Pharma-Konzerns
Pfizer ist nach Angaben des Unternehmens eine etwa
dreifach höhere Wirksamkeit als bei sonst üblichen Medikamenten
gegen die Tropenkrankheit erwiesen worden.
    Nach einem 28-tägigen klinischen Test seien 96 Prozent der
behandelten Patienten frei von Malaria-Symptomen gewesen, teilte
der weltgrößte Pharma-Konzern am Donnerstag in New York mit. Das
Pfizer-Präparat kombiniere den Standardwirkstoff gegen Malaria,
Chloroquin, mit dem umsatzstarken Antibiotikum Zithromax. Nach
dem Erfolg seien nun längere und umfassendere klinische Versuche
mit mehr als 1200 Testpersonen in Indien, Indonesien, Kenia,
Peru und Südafrika geplant. Die Pfizer-Aktien schlossen an der
New Yorker Börse in einem freundlichen Marktumfeld mit 0,67
Prozent im Plus bei rund 36 Dollar.
    Pfizer teilte weiter mit, in dem Versuch seien lediglich 31
Prozent der Patienten, die nur Chloroquin genommen hätten, und
38 Prozent der Versuchspersonen, denen Zithromax gegeben worden
sei, von den Malaria-Symptomen befreit worden. Chloroquin wird
bereits seit 30 Jahren gegen Malaria eingesetzt. In vielen
Fällen ist es nicht mehr wirksam, da die durch Stechmücken
übertragenen Krankheitserreger gegen das Mittel resistent
geworden sind. Zithromax ist eines der umsatzstärksten Mittel
des Pharma-Riesen. Allein im vergangenen Jahr erzielte Pfizer
damit einen Umsatz von 1,52 Milliarden Dollar.
    An Malaria sterben jährlich rund 2,6 Millionen Menschen, die
meisten von ihnen in Entwicklungsländern in den Tropen.
Analysten sagten, Pfizer wird mit seinem neuen Malaria-Präparat
wohl keine großen Gewinne erzielen können, da die am schwersten
von der Krankheit betroffenen Staaten nicht über genügend Geld
für Arzneien verfügen. "Es ist wichtig für die Menschheit, aber
für Pfizer als ein Unternehmen ist es nicht von Bedeutung",
sagte Erin Xie, Analyst bei State Street Research. Pfizer hatte
im vergangenen Jahr einen Gewinn von 9,1 Milliarden Dollar
erzielt.
    jas/bek
REUTERS



 Neues zur Malariaforschung 10.07.2003 (11:18 Uhr) CrazyTwins

London (epd). Ein Malaria-Impfstoff wird an 2.000 Kindern in Mosambik
erprobt. Die Substanz habe sich in ersten klinischen Tests als
wirksam erwiesen, teilte das britische Pharmaunternehmen
GlaxoSmithKline laut einem BBC-Bericht vom Mittwoch mit. Bei
Erwachsenen in Gambia und den USA habe das Präparat einen Impfschutz
von zwei Monaten bewirkt. Tests habe es auch in Belgien und Kenia
gegeben. Die Wissenschaftler hoffen, dass die Wirkung bei Kindern
länger anhält.

Der Test des Impfstoffes RTS,S/AS02A in Mosambik erfolgt zusammen mit
dem Gesundheitsministerium, einem medizinischen Institut, der
Universitätsklinik in Barcelona und der Malaria-Impfstoff-Initiative.
Die geimpften Kinder sollen 18 Monate lang beobachtet werden.

Die Tropenkrankheit Malaria, die von Mücken übertragen wird, kostet
pro Jahr mehr als eine Million Menschen das Leben. Allein in Afrika
sterben täglich 3.000 Kinder an der fiebrigen Infektion. In Mosambik
ist Malaria das Gesundheitsproblem Nummer eins. Bislang gibt es keine
Schutzimpfung.

Der Malaria-Erreger gilt wegen seiner Wandlungsfähigkeit als
besonders heimtückisch. Der gefährlichste ist der Parasit Plasmodium
falsiparum, der die Malaria tropica, die gefährlichste Form der
Krankheit auslöst.

Der Malaria-Impfstoff von GlaxoSmithKline ist der am weitesten
entwickelte. Der Konzern mit seinem Unternehmen GSK Biologicals in
Belgien ist nach eigenen Angaben der weltweit führende Hersteller von
Vakzinen. Das Unternehmen kooperiert mit Universitäten und anderen
öffentlichen Einrichtungen. Die Malaria-Impfstoff-Initiative wurde
durch einen Fonds der Bill & Melinda Gates Stiftung ins Leben
gerufen.







Dies ist ein Beitrag aus dem Forum "Kenya-Forum". Die Überschrift des Forums ist "Kenya-Forum".
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