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 Kein Geld für Gebete:-) 31.01.2004 (17:45 Uhr) CrazyTwins

Nairobi (KNA) Eine kenianische Parlamentskommission hat Nairobis
anglikanischen Erzbischof Peter Njoka aufgefordert, umgerechnet
rund 16.000 Euro an die Verwaltung der Hauptstadt zurückzuzahlen.
Njoka habe das Geld unrechtmäßig für einen gar nicht
existierenden Posten als «Kaplan des Bürgermeisters» erhalten,
berichtete die kenianische Tageszeitung «Daily Nation» am
Donnerstag in ihrer online-Ausgabe.

Seit knapp zwei Jahren erhalte der Erzbischof monatlich
umgerechnet zwischen 262 und 755 Euro von der Stadtverwaltung
Nairobis, so die Kommission. Dafür müsse er jeden ersten Dienstag
im Monat die Ratssitzung mit einem Gebet eröffnen. Es könne
jedoch nicht angehen, dass ein von seiner Kirche bezahlter
Priester zusätzlich öffentliche Gelder für seine pastorale Arbeit
erhalte.

Die Diözese will sich zu dem Fall derzeit nicht äußern. Die
Parlamentskommission untersucht derzeit den Haushalt der
Stadtverwaltung, nachdem vermehrt Beschwerden wegen
Unregelmäßigkeiten erhoben wurden.

 Bischof lehnt Rückzahlung ab 17.02.2004 (17:52 Uhr) CrazyTwins
Nairobi (KNA) Nairobis anglikanischer Erzbischof Peter Njoka hat
es abgelehnt, umgerechnet rund 16.000 Euro an die Verwaltung der
Hauptstadt zurückzuzahlen. Zuvor hatte eine Parlamentskommission
befunden, Njoka habe das Geld unrechtmäßig für einen gar nicht
existierenden Posten als «Kaplan des Bürgermeisters» erhalten.

Wie die kenianische Tageszeitung «Daily Nation» (Online-Ausgabe)
weiter berichtete, besteht Njoka auf der Rechtmäßigkeit der
monatlichen Zahlungen, da er durchaus eine Anstellung als «Kaplan
des Bürgermeisters» habe. Auch habe es bereits zwei Amtsvorgänger
gegeben. «Als Kaplan gebe ich dem Bürgermeister Bibelstunden,
spreche Gebete unter seinem Weihnachtsbaum und versöhne sich
streitende Stadträte», beschrieb der Erzbischof seine Aufgaben.

Vorladung vor ein Kirchengericht

Er habe sich nicht um diese Stelle beworben, sondern sei ernannt
worden. Daher sei er nicht für die Zahlungen verantwortlich zu
machen. Aus diesem Grund sehe er auch seiner Vorladung vor das
höchste anglikanische Kirchengericht am 24. Februar «gelassen
entgegen», unterstrich Njoka.

Die Diözese will sich zu dem Fall derzeit nicht äußern. Die
Parlamentskommission untersucht derzeit den Haushalt der
Stadtverwaltung, nachdem vermehrt Beschwerden wegen
Unregelmäßigkeiten erhoben wurden.





 Doch Rückzahlung 26.02.2004 (16:28 Uhr) CrazyTwins
Nairobi (KNA) Im Finanzskandal um Nairobis anglikanischen
Erzbischof Peter Njoka hat jetzt ein Kirchengericht gesprochen.
Njoka wurde angewiesen, rund 16.000 Euro an die Verwaltung der
Hauptstadt zurückzuzahlen und außerdem sein Amt als «Kaplan des
Bürgermeisters» niederzulegen, berichteten kenianische Zeitungen
am Donnerstag. Zuvor hatte bereits eine Parlamentskommission
befunden, der Bischof habe das Geld unrechtmäßig erhalten.

Das aus den 26 Bischöfen des Landes bestehende Kirchengericht
sprach Njoka jedoch vom Vorwurf der Veruntreuung frei. Wenn das
Geld unrechtmäßig gezahlt worden sei, so habe das die
Stadtverwaltung zu verantworten, so die Bischöfe. Um den Skandal
jedoch zum Abschluss zu bringen und weiteren Schaden von der
Kirche abzuwehren, solle Njoka die Summe zurückzahlen.

Lehrer und Versöhner

Der Bischof selbst besteht auf der Rechtmäßigkeit der monatlichen
Zahlungen. Als Kaplan gebe er dem Bürgermeister Bibelstunden,
spreche Gebete unter seinem Weihnachtsbaum und versöhne
streitende Stadträte, beschrieb Njoka seine Aufgaben. Eine
Parlamentskommission untersucht derzeit den Haushalt der
Stadtverwaltung, nachdem vermehrt Beschwerden wegen
Unregelmäßigkeiten erhoben wurden.


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